Tressa Vale Farm

australia_gympie_tressa_valeDie dreiköpfige Familie besteht aus Jim, Sarah und dem zehnjährigen Nachwuchsfarmer Sam. Im Haus kommen außerdem die beiden Dackel Maischa und Suscha, sowie die Katze Tippy unter.

Die Familie lebt auf einer Rinderfarm, in einem Naturschutzgebiet, 25 km/30 min. von der Stadt Gympie entfernt. Ihnen gehören 600 ha Land, wo die Rinder reichlich Platz und Gras zum fressen haben und nicht viel Aufwand machen, da es keinen Stall gibt und die Kühe nicht gemolken werden. Zudem werden die Tiere nicht gespritzt, bekommen kein Antibiotika oder Kraftfutter, welches sie schneller wachsen lässt. Sie leben in der freien Natur und müssen nur hin und wieder auf ein anderes Feld bewegt werden um frisches Gras zu bekommen. Damit die Herde beim Feldwechsel nicht ausbüchst, helfen die Arbeitshunde Boo, Rosie, Sophie, Tamboo,Tansey, Winton und Zoe fleißig mit.

Die neugeborenen Kälber bleiben für 6 Monate bei den Müttern und werden dann getrennt. Wir sind von dem artgerechten Umgang begeistert und merken wie viel Spaß Jim bei der Arbeit hat.

Viel Geld verdient Jim jedoch mit den Rindern nicht, daher produziert er seit einigen Jahren Heu und filtert seit kurzem Grassamen für den Verkauf.

Unsere Aufgaben bestehen darin, die Grassamenreinigung zu kontrollieren und am laufen zu halten. Darüber hinaus erhalten wir Aufgaben wie Gärtnern, Zäune ziehen, Montage von Maschinenteilen, Arbeitshunde ausführen und füttern, Kühe aufteilen, sowie allgemeine Arbeiten im Haus.australia_gympie_traktor_load

Als Gegenleistung bekommen wir gutes Essen und machen an den Wochenenden Ausflüge mit der Familie. Für mehr Privatsphäre haben wir unsere eigene kleine Hütte mit Bad neben dem Haus.

Ursprünglich wollen wir nur das Auto reparieren lassen und maximal zwei Wochen auf der Farm bleiben, doch plötzlich bekommt Irina auffällige Gelenkschmerzen an Händen und Knien, sowie einen Hautausschlag an einer Stichstelle. Wir vermuten, es könnte der Ross River Virus einer Mücke sein, da die Symptome sehr ähnlich sind, doch sicher sind wir uns nicht und die Ärzte können uns da leider auch nicht weiter helfen, verordnen nur Ruhe und Analgetika. Wir entscheiden uns daher länger auf der Farm zu bleiben und warten bis die Symptome abklingen.

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Die Landschaft ist wunderschön, besonders am Morgen wenn der Dunst nach oben steigt. Es ist so ruhig, man hört keine Autos und die nächsten Nachbarn sind 3km entfernt, doch gleichzeitig ist man von allem abgeschnitten und das wird auf Dauer langweilig. Besonders für Sam ist es schwierig, da er nur die Hunde zum Spielen hat und während unserer Zeit nicht ein mal Besuch hatte oder bei einem Freund war.

Es ist zwar interessant mit einer anderen Familie zusammen zu leben, neue Dinge zu lernen und unsere Englischkenntnisse zu verbessern, doch so langsam merken wir, dass es Zeit wird weiter zu ziehen. australia_gympie_tressa_vale_view2

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Ab in den Sandkasten *inkl Männerspielzeug

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DIE Insel für Offroader lockt uns, das Auto einmal auf seine Fähigkeiten zu überprüfen und die Landschaft auf eigene Faust zu erkunden. Über eine Facebookgruppe finden wir Andi, Simon, Lukas und Jessi und bilden eine Kolonne und besprechen die Details beim Abendessen. Am nächsten Morgen stehen wir um 6 Uhr auf, es ist nass, kalt und alle hätten sich etwas mehr Schlaf gewünscht, doch wir haben bis zur Fähre noch 70 km vor uns und wollen früh rübersetzen. Die nächsten sechs Nächte wollen wir auf der Insel bleiben (129€ inkl. Fähre (hin & zurück). Fraser ist mit einer Fläche von 1840 km² die größte Sandinsel der Welt und gehört zum Unesco Weltnaturerbe. Zur Auswahl stehen Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten an wie Touren zu super klaren Süßwasser-Seen, Ausichtspunkte und Wanderwege, Sandbording, ein Bad in den Champagne Pools oder sogar ein Flug mit dem Kleinflugzeug über die Insel hinweg. Aufgrund des Untergrundes ist die Insel ausschließlich Allradfahrzeugen zugelassen, da schon die Fährzufahrt über den weichen Strand erfolgt. Am Rainbow Beach vorbei geht es über die Halbinsel Inskip, bis wir kurz vor dem Strand die Luft rauslassen, ab jetzt geht es mit halbem Reifenluftdruck weiter.


Auf der Insel angekommen crusen wir bei strahlendem Sonnenschein den Strand entlang Richtung Norden. Unser erster Campingplatz befindet sich nicht weit vom Lake Mckenzie, daher starten wir dem See einen kurzen Besuch ab. Al wir unseren ersten Campingplatz erreichen müssen wir allerdings die Markise ausfahren und machen es uns trotz Regenwetter mit Lichterketten und Kerzen gemütlich.


Für den nächsten Tag steht das Wrack der S.S. Maheno an, die wegen eines Zyklons 1935 auf Grund lief. Glücklicherweise haben wir perfektes Wetter und genießen den Tag am Strand bevor am Abend der Regen wieder einsetzt. Im Anschluss bewegen wir uns immer weiter in den Norden, doch das Auto von Simon und Andi macht nach dem Einsatz des On-bord Walki-Talkies Probleme, so dass wir zwei Nächte auf dem selben Platz bleiben und einen Tagestrip zu den Sanddünen und dem Leuchtturm an der nördlichen Spitze mit zwei Fahrzeugen machen. Auf dem Weg kommen wir zu einer Passage, welche etwas schwieriger wird und promt frisst sich der Landcruser von Jessi und Lukas in den tiefen Sand, auch wir bleiben beim herausziehen stehen, werden allerdings nach nur wenigen Minuten vom nächsten Wagen wieder rausgezogen. Beim zweiten Anlauf geht es mit mehr Geschwindigkeit, geringerem Luftdruck und geschlossenem Differenzial in einem Zug durch den Sandkasten, dass es nur so wackelt. Was für ein spaßiges Spektakel inklusive schaulustiger Touristen, aber am Ende erreichen wir unser Ziel und haben eine geniale Aussicht vom Sandy Cape Lighthouse.


Am fünften Tag will nicht nur Simon’s und Andi’s Patrol nicht mehr, sondern auch Jessi und Lukas crashen auf dem Rückweg aufgrund von Jessis Gasfuß den Luftfilterkasten ihres Landcrusers. Diesen versorgen wir ganz klassisch mit Panzertape, doch auch die beiden haben Sorge liegen zu bleiben und wollen zeitnah runter von der Insel. Das Problem ist, das Abschleppen von der Insel liegt bei unglaublichen 966€(1500A$) pro Fahrzeug, daher wollen die vier kein Risiko eingehen und fahren schnellstens zurück zur Fähre. Wir dagegen verbringen noch etwas Zeit an den Champagne Pools und sehen uns den Red Canyon an, doch auf dem Rückweg wird es spannend, trotz korrekter Zeitplanung holt uns die Flut fast ein und die Wasserpassagen werden plötzlich immer länger bis wir noch so eben unsere Campingzone erreichen.


Als nächstes streben wir den Norden an, doch vorerst geht es zurück nach Gympie, denn unser Auto benötigt neue Achsmanschetten für den Allradantrieb. Beim Mechaniker erfahren wir, dass die Bauteile bestellt mehrere Tage Lieferzeit benötigen. Kurzerhand entscheiden wir uns mittels Workaway auf einer Farm in der Nähe unterzukommen und fühlen uns gleich total wohl hier….

Im Land der Koalas und Kangaroos

australia_brisbane_southbank_bridgeGut gelandet fahren wir von Gold Coast aus mit Bus und Zug direkt nach Brisbane und irgendwie fühlt es sich an als wären wir wieder zu Hause. Es ist nicht laut, die Menschen haben einen geregelten Tagesablauf, treiben Sport, gehen spazieren oder zum Park, kurz gesagt wir sind nicht mehr in Asien.
Unsere ersten drei Nächte verbringen wir in einem, für australische Verhältnisse, günstigem Hostel, doch von Wohlfühlfaktor fehlt jede Spur. Eine neue Unterkunft muss her. Mittels Umweg über Couchsurfing werden wir fündig und bekommen ein Privatzimmer in einem Haus für 200 Dollar (130€) die Woche (zusammen) und kommen damit richtig günstig weg.
Philipp unser Host hat noch weitere Untermieter, somit ist das Haus voll. Dazu gehören zwei Brasilianer und ein weiterer deutscher, der allerdings in seinem Landcruiser im Garten schläft und dadurch noch weniger zahlt. Die ersten zwei Wochen verbringen wir damit uns ein Bankkonto anzulegen, eine Steuernummer zu erhalten und ein Auto zu finden. Das Angebot ist groß, denn nun wollen viele ihren Wagen verkaufen allerdings mangelt es bei der Nachfrage, daher sinken die Preise gerne mal drastisch. Nach einigen Probefahrten haben wir das für uns perfekte Auto gefunden, mit Dachzelt, camping Equipment und Matratze kann es nun losgehen.

Da Brisbane vor allem nachts kälter ist als gedacht, entscheiden wir uns nördlicher zu ziehen. Wir schlafen auf Campingplätzen und verbringen zwei entspannte Nächte am Rainbow Beach. Dieser ist kostenpflichtig und kostet 4€ pro Person/ pro Nacht, allerdings ohne Dusche.
Während unserer Tour suchen wir online nach Jobs, doch irgendwie sind wir am falschen Ort. Täglich von dem einen Campingplatz zum nächsten zu fahren ist aber auf Dauer auch keine Lösung, daher suchen wir über Workaway nach einem passendem Angebot, wo wir für etwas Arbeit kostenfrei unterkommen und werden bei einer Kangaroo Auffangstation fündig. Morgens um 7 Uhr geht es los mit füttern und aufräumen. Nach dem Frühstück folgt Haus- und Gartenarbeit, denn es gibt einiges zu tun. Das Ehepaar kümmert sich bereits seit 15 Jahren um verweiste oder verletzte Kangaroos. Doch seitdem Denise sich bei einem Unfall einen Wirbelknochen gebrochen hat, fällt sie für viele Tätigkeiten weg. ihr Die Arbeit ist moderat, nicht zu anstrengend und die Kangaroos sind ziemlich entspannt. Vier von den ganz Kleinen schlafen im Wohnzimmer.

 

Die Sonnenuntergänge sind ja mal mega nice!!!

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Dieses Land besteht aus 7.641 Inseln und bildet den fünftgrößten Inselstaat der Welt. Die Bevölkerung wurde stark von der spanischen und später amerikanischen Kolonialzeit geprägt und besteht zu 90% aus Christen und 5 % Muslimen.

Da 171 Sprachen gesprochen werden ist Englisch eine wichtige Zweitsprache.

Hier gibt es wunderschöne Strände, klares bis türkisblaues Wasser, tolle Wasserfälle, Tauchspots mit Wrackbesichtigungen, Reisterassen und vieles mehr, doch eines sollte man nicht außer Acht lassen und zwar haben die Philippinen auch ihre Schattenseiten und sind dementprechend mit Vorsicht zu genießen.

In Manila bleiben wir nur über Nacht, kaufen uns ein Ticket für die Fähre nach Coron ( 38€ p.P.) und starten am nächsten Morgen. Uns werden zwei Betten im unteren Abteil gezeigt wo wir den Tag und die Nacht mit hundert weiteren Philippinos verbringen werden. Mit genug Proviant und jedermenge neuen Youtube Videos kann die kommenden 15 Stunden Fahrt nichts schief gehen und so legt die Fähre gegen Mittag ab. Allternativ kann man auch nach Coron oder Puerto Princessa fliegen, geht schneller, ist viel bequemer, aber auch teurer.


Die lange Fahrt stellt sich als Herausforderung dar. Es ist heiß, die Koje wird zur Hälfte von unseren Rucksäcken beschlagnahmt und dementsprechend unbequem. Wie sollen wir die Nacht bloß aushalten und warum machen wir uns das Leben schwer? Ach ja genau deswegen…. ein genialer Sonnenuntergang und der Preis.

Gegen vier Uhr in der Früh erreichen wir Coron City, setzen uns an den Hafen und warten auf den Sonnenaufgang.

Die Stadt ist nicht besonders groß und leider auch nicht schön, daher leihen wir uns einen Roller für vier Tage aus und fahren in den Nordenwesten bis zum Ocam Ocam Beach, wo wir drei wunderschöne erholsame Tage am Strand verbringen, bevor es zurück in die Hauptstadt geht. Am letzten Tag in Coron nutzt Felix die Gelegenheit am Wrack zu tauchen. Insgesamt können 11 Wracks der japanischen Kriegsflotte betaucht werden und sind einen Tauchgang wert.

Anschließend wollen wir mit der Fähre nach Palawan. El Nido, als Anlege Ort, wird von vielen Touristen aufgrund der kleinen Inselbesuche gefeiert. Wir wollen allerdings direkt nach Port Barton und finden am Busbahnhof einen Minibus, der noch am späten Nachmittag losfährt.

Port Barton ist nur zu empfehlen. Der weitläufige Strand bietet viel Platz zum Sonnenbaden und wenn man eine Pause braucht setzt man sich in eine gemütliche Bar und erfrischt sich mit einem kalten Getränk. Wir verbringen fünf Tage hier, machen eine Bootstour mit Übernachtung auf einem Privatstrand, erkunden mit dem Motorrad die Gegend und erleben beim Nachtschwimmen das faszinierende Meeresleuchten, wo kleine Mikroorganismen im Plankton bei Bewegung anfangen zu funkeln.

Weiter zieht es uns nach Cebu, genau genommen Moalboal.

Angekommen verstehen wir jedoch nicht, warum dieser Ort so beliebt sein soll. Es gibt nur einen kleinen Sandstrand, die Einheimischen wirken genervt und sind nicht besonders freundlich und der berühmte, 5 km entfernte, „white beach“ ist touristisch überlaufen. Einzig die Tauchspots und die Sardinen lohnen sich.

Nun sind wir jedoch hier, machen das Beste draus und nehmen bei einer Canyoneering Tour teil, d.h. von Klippen springen und durch den Fluss waten.

Auch hier läßt sich Felix die farbenfrohen Tauchspots nicht entgehen. Besonders empfehlenswert ist die Insel Pescador.

Zusammenfassend sind 28 Tage viel zu kurz für die Philippinen, da ein Wechsel zu einer weiteren Insel mal gerne einen vollen Tag in Anspruch nimmt ( auch bedingt durch die langen Transportwege vom Flughafen bis zum Ziel, wenn man nicht nur in den Städten bleibt). Daher empfehlen wir im Idealfall ncht mehr als zwei Inseln zu planen, aber keine festen Unterkünfte zu buchen. Somit kann man sich immer noch spontan umentscheiden.

Ab ins Krankenhaus

malaysia_kota_kinabalu_hospitalGerne wären wir noch länger an der Ostküste geblieben, allerdings wollen die Australier, dass wir ein Medizinisches Zeugnis vorlegen (wahrscheinlich wegen unserem längeren Aufenthalt in Indien).

Also geht es für uns schon wieder zurück in den Westen, da sich in KK das einzige qualifizierte Krankenhaus für diesen Zweck auf Borneo befindet. Ohne Termin und nur mit unseren Unterlagen finden wir uns in einer sehr modernen und gut organisierten Klinik wieder, welche uns nicht lange warten lässt und wir nach 1,5 Stunden wieder verlassen. Unsere Daten und Ergebnisse werden automatisch nach Australien übermittelt, für uns heißt es daher nur noch warten. In der Zwischenzeit können wir mit Shya, den wir auf dem Weg nach Sandakan kennen gelernt haben, die Gegend erkunden und haben eine echt coole Zeit zusammen. Mit Ihm erkunden wir Wasserfälle, Strände, gehen Billiard spielen, ins Kino, besteigen bei strömendem Regen einen Hügel und werden dabei so richtig richtig nass und haben trotzdem unseren Spaß.

Außerdem werden wir von seinem Bruder zur Hochzeitsfeier eingeladen und bekommen einen Mini-Einblick in Malayische Traditionen.

Nach sechs Tagen erhalten wir auch schon die finale Bestätigung für unser Work and Holiday Visum, welches uns erlaubt für 12 Monate in Australien zu bleiben. Nun buchen wir direkt die Flüge für unsen nächsten Ziele bevor wir Malaysia wieder verlassen.

Wir haben die Zeit sehr genossen, dementsprechend fällt uns der Abschied von Shya und Malaysia schwer. Bye bye and see you again!

Tawau – Die Blutsauger kommen!

Nach Felix‘ Tauchgängen wollen wir raus aus der Stadt und fragen nach Minibussen, doches ist Sonntagabend und die Fahrer weigern sich für den Standartpreis zu fahren, also versuchen wir zu hitchhiken und werden von Geng, einem netten Polizisten, 107 km bis nach Tawau mitgenommen.

Viel zu bieten hat die Stadt nicht, aber dafür gibt es einen Nationalpark mit günstigen Unterkünften, sowie einem Zeltplatz.

Wir lassen die großen Rucksäcke im Hotel zurück und nehmen nur unsere Tagesrucksäcke mit zur r Busstation. Dort wird klar, dass die Kommunikation auf Englisch kein Ergebnis erzielt und da uns das Taxi zu teuer ist laufen wir durch die Hitze. Mittlerweile fragen wir uns, ob das Taxi nicht doch besser gewesen wäre, als wir spontan von Alex mitgenommen werden und er uns nicht nur extra bis zum Parkeingang fährt, sondern auch noch anbietet uns abzuholen und zum Essen einläd.

Während unserer Zeit im Park werden wir von wilden Blutegeln auf die Probe gestellt die sich in windeseile einen Zugang zur unserer Haut suchen. Dementsprechend machen wir alle paar Minuten Pause um uns von den Blutsaugern zu befreien.

Der Nationalpark beinhaltet riesiege Mammutbäume, heiße Quellen, wilde Flüsse und ist am natürlichsten (von den von uns besichtigten Parks), was ihn für uns auch am interessantesten macht.

Nach zwei Nächten im Park werden wir von unserem Fahrer abgeholt und bekommen zu Gesicht wie er und seine Famile lebt. Alex ist auf den Philippinen aufgewachsen und nach nach seinem Studium inoffiziell nach Malaysia ausgewandert. Nach dem Erhalt der neuen Staatsbürgerschaft gründete er ein kleines Unternehmen und lebt mittlerweile sehr gut. Zum absoluten Höhepunkt kommt es nachdem er uns an der Busstation absetzt und auch noch unsere Bustickets bis nach Kota Kinabalu bezahlt !!!

Danke Alex für deine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft !

Der beste Tauchspot Borneos

Die Stadt Semporna ist leider sehr dreckig, laut, stinkt und kann gut mit Delhi mithalten. Damit haben wir nicht gerechnet, da alle anderen Städte auf Borneo doch relativ sauber waren, aber einen Pluspunkt gibt es und zwar kann man hier in der Umgebung wunderbar tauchen. Da Irina Probleme mit den Ohren hat und nicht Ausgleichen kann, mache ich die drei Tauchgänge alleine und bekomme noch mal einen Auffrischungskurs. Mein letzer Tauchgang ist schließlich auch schon 2 Jahre her.

Die Region ist vor allem wegen des Tauchspots an der Insel Sipadan bekannt, allerdings benötigt man ein zusätzliches Permit, welches die Taucher pro tag limitiert, wodurch der Tauchgang doppelt so viel kostet wie die anderen Spots. Meine Tauchgänge auf Mabul und Kapalai mit Big John haben sich auf jeden Fall gelohnt. Beim nächsten Mal würde ich direkt mehrere Tage auf der Insel Mabul nächtigen, statt günstig im langweiligen Sempurna zu bleiben. Angemerkt sei, wir haben das größte Event des Jahres erwischt, weshalb die Müllausmenge auch besonders hoch ausfiel.